Heute ist der fünfte Tag unserer Reise und wir haben schon so viele Eindrücke gesammelt. In knapp 6 Stunden Fahrtzeit schaffen wir die gut 360 km von Hampi nach Chikmagalur. Unterwegs stehen allerdings ein paar Highlights an. Doch zunächst verabschieden wir uns von der wunderbaren Unterkunft und dem extrem freundlichen Team des Evolve Back in Hampi.






Dann geht es los: Zunächst über den National Highway wieder in Richtung Bangalore, dann irgendwann in Richtung Westen übers Land… Zum Teil war die Straße mehr ein Feldweg. Erstaunlich war, dass es Abschnitte gab, die frisch geteert waren, aber nach 3 km war das wieder vorbei und ging in einen Schotterweg einer Baustelle über… In Deutschland undenkbar.
Kurz vor Chikmagalur hatten wir dann noch zwei Stopps an ganz besonderen Tempeln. Zunächst der Shri Hoysaleswara Tempel in Haldebidu. Eigentlich sind es zwei Tempel aus dem 12. Jahrhundert mit wunderbar kunstvollen Schnitzereien in Speckstein. Erbaut während der Herrschaft von König Vishnuvardhana aus der Hoysala-Dynastie. Speckstein ist sehr weich, wenn er abgebaut wird, härtet dann aber an der Luft aus. Angeblich haben damals 1.500 Steinmetze an den Schnitzereien gearbeitet. Beide Tempel sind seit 2023 UNESCO Welterbe. Unser Guide hatte viele interessante Geschichten – auch aus der indischen Göttermythologie – zu erzählen.













Und wieder einmal waren auch wir eine kleine Attraktion und wurden von vielen Indern angesprochen: Where do you come from? What‘s your Name?



Weiter ging es dann zusammen mit dem Guide in 20 min nach Beluru. Dort wartete der Chennakeshava Tempel auf uns. Er stammt aus der gleich Zeit und enthält ebenso überwältigend schöne Schnitzereien im Speckstein.




















Nach dem Besuch der beiden Tempel waren wir erst mal platt. So viele Eindrücke…
Nur noch 45km jedoch gut 1,5 Stunden Fahrt lagen vor uns zur nächsten Unterkunft. Gelegen auf 1.350m Höhe in einer Kaffeeplantage. Die letzten 3km brauchten wir Begleitung von der Unterkunft, da der Weg nicht öffentlich zu finden war… Aber das hat sich gelohnt:

































































































































