Am späten Samstagnachmittag trafen wir nach langer Fahrt (mit Stopp beim Wasserfall für Foto und Pipi) in der Nähe von Munnar im SpiceTree Hotel ein. Der Empfang war freundlich, doch so richtig konnten wir uns nicht mit dem Hotel anfreunden – es ist schon etwas arg in die Jahre gekommen. Um die schöne Aussicht auf knapp 1.400m Höhe genießen zu können wechselten wir zunächst das Zimmer von einem normalen Doppelzimmer in die Honeymoon Suite. Hier sind wohl schon sehr viele Paare durchgerutscht… Deshalb beschlossen wir, unseren Aufenthalt von 3 auf 2 Nächte zu verkürzen und dafür eine Nacht länger in unserem nächsten Quartier zu bleiben. Zum Glück lies sich das über Enchanting Travel wunderbar organisieren.






Das Abendessen musste ca. 1h vorher telefonisch bestellt werden und kam dann alles gleichzeitig auf den Tisch. Es schmeckte allerdings gut. Das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen war übersichtlich – umso mehr waren wir froh, dass wir hier eine Nacht weniger verbringen mussten.





Nach dem Frühstück ging es mit unserem Fahrer bei z.T. dickem Nebel durch das höchstgelegene indische Tee-Anbaugebiet. Bis zum Horizont waren nur Tee-Plantagen zu sehen, durchsetzt von Bäumen, kleinen Wäldern und Granit-Findlingen. Ziel war die Stadt Munnar selbst, eine ehemalige Hill-Station der Briten, die hier auch den Teeanbau etabliert haben.











Mit den Mountainbikes radelten wir dann für ca. 1h auf einer Nebenstraße an den Tee-Plantagen entlang. Unser Guide erklärte uns alle möglichen Hintergründe zum Tee-Anbau und den Pflanzen am Wegesrand. Trotz einsetzendem Nieselregen war diese Tour ein echtes Highlight.
Auf dem Rückweg zum Hotel noch ein Selfie mit Murali, unserem hervorragenden Fahrer.

Zurück im Hotel besuchten wir am Nachmittag bei Regen noch eine Tee-Verkostung mit leckeren Cookies. Außerdem stand noch ein Kurzausflug zu zwei uralten Dolmen an, die unweit des Hotels gefunden wurden. Das Alter und die Bauweise weisen verblüffende Übereinstimmungen mit ähnlichen Steinmonumenten in Europa auf.







Ein Sonnenuntergang und ein leckeres Abendessen schlossen diesen Reisetag ab.


